Exhibitionismus und Voyeurismus

Exhibitionismus und Voyeurismus

In einem größeren oder kleineren Ausmaß, Voyeurismus (d.h., die Lust am Betrachten von nackten Menschen oder anderen sexuellen Aktivitäten) und Exhibitionismus (der ungebremste Wunsch öffentlich seinen eigenen nackten Körper zu zeigen), findet sich in jedem Mensch wieder, aber in verschiedene “Mengen” und die Waage kippt zweifellos zugunsten denen mit Hoden und Testosteron ausgestattet (zumindest behaupten einstimmig manche Studien, dass das “harte” Lager viel empfindlicher gegenüber Nacktheit als die Frauen ist). Ansonsten, hätte die Porno-Industrie wahrscheinlich längst ihr Ende gefunden.

Von einem gewissen Standpunkt aus kann gesagt werden, dass die Gesellschaft selbst Manifestationen dieser Art ermutigt (jedoch auf eine heuchlerische Weise). Weil es existieren eine tolerierte Nacktheit (sowohl an den Stränden als auch in den Medien), Festivals mit dürftiger und oft fast unsichtbarer Bekleidung (siehe den Karneval von Rio), Pyjamapartys (dienen nur als Vorwand für zügellose Verlockungen), Produkte, Dienstleistungen oder auch Kunst, direkt der Assoziierung mit nackten, sogar “aphrodisischen” Körper zugeordnet obwohl über eine bestimmte, relativ empfindliche, Grenze hinaus, vorgegeben von dem Wunsch nach Anerkennung in den Augen der “anderen” einer verschönerten Persönlichkeit, die Menschen entfachen sich sofort und missbilligen vehement alles was, paradoxerweise sich eifrig wünschen zu tun, wenn sie sicher sind, dass niemand sie sehen kann. Aber das liegt in unserer menschlichen Natur, duale und manchmal sehr heuchlerisch.

Was noch nicht (gesetzlich) akzeptiert ist, ist Sex in der Öffentlichkeit. Aus diesem Grund, die direkten Ausdrücke von Exhibitionismus und Voyeurismus werden fast überall auf der Welt verurteilt und ein Kerl der, um sich zu befriedigen, sein “Gerät” auf der Straße lässig zeigt oder ist erwischt worden während er Frauen in der Umkleidekabine eines Geschäfts ausspioniert, wird nicht mit offenen Armen empfangen und auch nicht als Held gefeiert. Denn trotz der vielen Methoden für die Verwendung heutzutage (“offiziell”) der Sexualität, einschließlich in der Öffentlichkeit, die Nacktheit zu zeigen, für reines Vergnügen, ist immer noch ein Tabu.

Die Anhänger dieser Vorgehensweise können aber den richtigen Mittelweg finden, der einerseits von der Kritik vieler Menschen oder sogar von strafbaren Taten entlasten kann und andererseits ihnen die Gelegenheit geben kann, die “Launen” an den sie festhalten, zu verwircklichen nicht gezogenen Vorhängen bei heißen Ereignisse, die Teilnahme an Spektakel in diesem Zusammenhang organisiert (aber in Innenräumen), spezialisierte Strände (relativ streng getrennt), Gruppenorgien und dergleichen, sind nur einige berücksichtigenswerte Möglichkeiten für die Fetischisten, Gegner von Kleidung, verschlossenen Türen und “daheim” praktizierende Gelüste.

www.intimtips.com